Sibyll Ariane Keller

Sibyll Ariane Keller beim Malen auf Grossleinwand

Malerei und Fotografie

In meinen Bildern beschäftige ich mich mit Grenzen, Überlagerung und Mehrdimensionalität. Diese Aspekte erschließe ich auf der formalen Ebene, als auch in den Inhalten meiner Arbeiten. Ich hinterfrage gängige Positionen und Gedankenmuster. Was wäre, wenn das DAS mehr ist, als das zu Sehende? Wo beginnt die Umkehrung von gut zu schlecht, von weiß zu schwarz, von Unort zu Ort, von Orient zu Okzident und von Mainstream zu Individualismus. Schon längst erscheint die Welt dazwischen als Realität. Doch welche Realität?

Begrenzung, Abgrenzung, Angrenzung, Überlappung, Grenz- erweiterung, Schichtung und Transparenz: Ein vielseitiges Spiel zwischen Zwei-, Drei- und Mehrdimensionalität sowie subtiler Verdichtung und Begrenzung charakterisiert die Bildsprache meiner Arbeiten.

So entsteht ein Wechselspiel von Schwere und Leichte, Räumlichkeit und Fläche, Farbtiefe und Flüchtigkeit; ein Dialog zwischen Malerei, Fotografie und Collage.